0,125 m³ auf 0,50 × 0,50 m
Kleinste freistehende Standardgröße für überschaubare Mengen und sehr wenig Stellfläche. Arbeitslast bis 400 kg.
Filtersack 0,125 m³ ansehen →Filtersäcke zur Schlammentwässerung werden eingesetzt, um Feststoffe aus wasserhaltigen Schlämmen chargenweise zurückzuhalten. Das Schlamm-Wasser-Gemisch wird von oben in den offenen Filtersack eingebracht. Flüssigkeit tritt durch die textile Filterfläche aus, während sich die Feststoffe im Sack und im entstehenden Filterkuchen sammeln.
In dieser Kategorie stehen freistehende Filtersäcke mit 0,125 bis 1,25 m³ Nutzvolumen, eine flache Sonderausführung, ein kompakter Filterbeutel für vorhandene Aufnahmen sowie spezielle Lösungen für Lackschlamm zur Auswahl. Entscheidend sind nicht nur Volumen und Filtermaterial, sondern auch Arbeitslast, Stellfläche, Bauhöhe, Schlammart und Entnahmeweg.
Filtersäcke von 0,125 bis 1,25 m³ · Arbeitslasten bis 400, 600 oder 900 kg · PP-Geotextil mit O90 100 µm · Lackschlamm-Vlies und Entwässerungskasten
Die größte Ausführung ist nicht automatisch die passende. Ein schwerer mineralischer Schlamm kann die zulässige Arbeitslast erreichen, obwohl im Sack noch Volumen frei ist. Umgekehrt hilft ein großer Filtersack wenig, wenn Befüllhöhe, Kranhaken oder Stellfläche nicht ausreichen.
Kleinste freistehende Standardgröße für überschaubare Mengen und sehr wenig Stellfläche. Arbeitslast bis 400 kg.
Filtersack 0,125 m³ ansehen →Kompakte Standardgröße für wiederkehrende Chargen. Wählbar mit 400, 600 oder 900 kg Arbeitslast.
Filtersack 0,5 m³ ansehen →Ein Quadratmeter Grundfläche bei moderater Höhe. Geeignet, wenn Befüllpunkt, Hallenhöhe oder Hebezeug den XXL ausschließen.
Filtersack 0,8 m³ ansehen →Größte Standardausführung für hohe Schlammvolumen. Die Bauhöhe von 1,25 m und die tatsächliche Masse müssen vorab berücksichtigt werden.
Filtersack 1,25 m³ ansehen →Für Schächte, Gruben, Wannen und vorhandene Aufnahmen mit begrenzter Bauhöhe. Weitere Maße können geprüft werden.
Flache Sonderausführung ansehen →Zwei PP-Spinnvliese mit 15 oder 30 g/m² sowie ein wiederverwendbarer Kasten für Spaltanlagen und Lackschlammprozesse.
Lackschlamm-Lösungen vergleichen →Die freistehenden Ausführungen unterscheiden sich durch Nutzvolumen, Grundfläche, Bauhöhe und Arbeitslast. Der F-BAG Classic ist dagegen ein kompakter Einsatzbeutel für eine vorhandene Aufnahme und keine kleinere Lastvariante der freistehenden Reihe.
| Ausführung | Maße und Nutzvolumen | Arbeitslast | Typische Auswahlrolle |
|---|---|---|---|
| F-BAG M |
0,125 m³ 0,50 × 0,50 × 0,50 m |
bis 400 kg |
Kleine Chargen und sehr wenig Stellfläche
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| F-BAG L |
0,5 m³ 0,90 × 0,80 × 0,70 m |
400 / 600 / 900 kg |
Regelmäßig anfallende mittlere Mengen
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| F-BAG XL |
0,8 m³ 1,00 × 1,00 × 0,80 m |
400 / 600 / 900 kg |
Größere Chargen bei begrenzter Bauhöhe
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| WINKLER F-BAG XXL |
1,25 m³ 1,00 × 1,00 × 1,25 m |
400 / 600 / 900 kg |
Größtes Standardvolumen je Quadratmeter Stellfläche
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| Flache Sonderausführung | 0,99 × 0,60 × 0,40 m | bis 400 kg |
Schächte, Gruben und vorhandene flache Aufnahmen
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| F-BAG Classic |
1,19 × 0,55 m geöffnet ca. 0,53 m |
keine ausgewiesen |
Kompakter Einwegbeutel für vorhandene Kästen, Körbe oder Rahmen
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Beide Ausführungen stehen auf 1,00 × 1,00 m. Der Unterschied liegt in der Höhe: XL misst 0,80 m, XXL 1,25 m. Die Entscheidung zwischen beiden ist deshalb vor allem eine Frage von Befüllhöhe, lichter Höhe und Hebeweg.
Das Nutzvolumen beschreibt den verfügbaren Raum im Filtersack. Die Arbeitslast begrenzt dagegen die tatsächliche Masse, die beim Anheben über die Gurtschlaufen zulässig ist. Bei leichten, stark wasserhaltigen Schlämmen kann zuerst das Volumen erreicht werden. Bei Beton-, Bohr-, Kehr- oder Schleifschlämmen ist häufig das Gewicht die frühere Grenze.
Ein voller Filtersack mit 1,25 m³ darf deshalb nicht automatisch 1,25 Tonnen wiegen. Maßgeblich bleibt die bestellte Lastklasse von 400, 600 oder 900 kg. Bei schweren Medien kann es wirtschaftlicher sein, zwei kleinere Säcke einzusetzen und diese einzeln zu bergen.
Eine ausführliche Auswahlhilfe finden Sie im Ratgeber Filtersackgröße und Arbeitslast auswählen .
Die freistehenden Standardgrößen und die flache Sonderausführung bestehen aus thermisch gebundenem, hydrophilisiertem Polypropylen-Geotextil. Das Material hat ein Flächengewicht von 200 g/m², ist etwa 2,0 mm dick und besitzt eine charakteristische Öffnungsweite O90 von 100 µm.
O90 ist keine garantierte Abscheidegrenze. Der Wert beschreibt die Porenverteilung des Textils. Der tatsächliche Feststoffrückhalt hängt zusätzlich von Partikelgröße, Partikelform, Flockenstruktur und dem Filterkuchen ab, der sich während des Betriebs aufbaut.
Für das unbelastete Material sind 80 l/s/m² bei 50 mm Wassersäule und 135 l/s/m² bei 100 mm Wassersäule dokumentiert. Diese Werte beschreiben das flache Textil unter Prüfbedingungen und nicht die Entwässerungsleistung eines gefüllten Sacks.
Wer nach einem Big Bag zur Entwässerung von Schlamm sucht, braucht in der Praxis häufig zwei Funktionen: Wasser soll aus dem Schlamm austreten, während der Feststoff im Sack zurückbleibt. Anschließend soll sich der entwässerte Inhalt im selben Sack aufnehmen, anheben und bewegen lassen.
Die freistehenden WINKLER F-BAGs verbinden diese beiden Aufgaben. Ihre Sackwand besteht aus thermisch gebundenem, hydrophilisiertem PP-Geotextil mit einer charakteristischen Öffnungsweite O90 von 100 µm. Flüssigkeit tritt über die textile Fläche aus, während sich die Feststoffe im Sack und im entstehenden Filterkuchen sammeln.
Gleichzeitig besitzen die freistehenden Ausführungen Gurtschlaufen und definierte Arbeitslasten. Je nach Größe und Ausführung sind 400, 600 oder 900 kg vorgesehen. Nach ausreichender Entwässerung kann der Sack innerhalb der gewählten Arbeitslast angehoben und bewegt werden. Filtration, Aufnahme und Bergung des Feststoffs erfolgen damit im selben Sack.
Entscheidend ist die tatsächliche Masse des entwässerten Inhalts. Bei schweren mineralischen Schlämmen kann die Arbeitslast erreicht sein, obwohl im Sack noch Nutzvolumen frei ist. Für die Größenwahl müssen deshalb Volumen, Dichte, Arbeitslast und Hebeweg gemeinsam betrachtet werden.
Die kleinste freistehende Ausführung benötigt nur einen Viertelquadratmeter Stellfläche. Sie passt zu kleinen Reinigungs-, Wartungs- und Bohrchargen und wird ausschließlich mit 400 kg Arbeitslast angeboten.
Der L ist die erste Größe mit 400, 600 oder 900 kg Arbeitslast. Seine Grundfläche von 0,90 × 0,80 m passt innerhalb einer Europalette und erleichtert Transport und Handhabung.
Der XL nutzt einen Quadratmeter Grundfläche, bleibt aber nur 0,80 m hoch. Er ist die passende Ausführung, wenn größere Chargen anfallen und die Höhe unter Rohr, Rinne oder Kranhaken begrenzt ist.
Der XXL bietet das größte Standardvolumen auf derselben Grundfläche wie der XL. Die zusätzliche Höhe spart Stellfläche, erfordert aber mehr Raum für Befüllung und Bergung.
Der F-BAG Classic ist ein leichter, flach konfektionierter Filterbeutel aus thermisch gebundenem PP-Vlies. Er misst 1,19 × 0,55 m, besitzt eine nominale Feinheit von 100 µm und wird im 25er-Pack geliefert. Da er nicht selbsttragend ist und keine ausgewiesene Arbeitslast besitzt, benötigt er einen Kasten, Korb oder Rahmen.
Die flache Sonderausführung ist dagegen ein freistehender Filtersack aus demselben 200-g/m²-Geotextil wie M bis XXL. Mit 0,99 × 0,60 m Grundfläche und nur 0,40 m Höhe passt sie in Schächte, Gruben, Wannen und vorhandene Anlagen mit begrenzter Bauhöhe.
Für abweichende Einbaumaße können Filtersäcke nach Zeichnung, Maßangaben, Foto oder Muster gefertigt werden. Benötigt werden vor allem lichte Länge, Breite und Höhe, Art der Befüllung, erwartete Masse, Schlammart, Temperatur, Zusatzstoffe und der geplante Entnahmeweg.
Ein zu großer oder gefalteter Filtersack verliert nutzbare Filterfläche und kann ungleichmäßig belastet werden. Bei fest vorgegebenen Einbaumaßen ist eine passende Sonderanfertigung häufig die sauberere Lösung.
Für ausgeflockten Lack- und Farbschlamm stehen zwei Einwegbeutel aus thermisch gebundenem, hydrophilisiertem PP-Spinnvlies zur Verfügung. Beide werden in eine passende Aufnahme eingelegt und im 25er-Pack geliefert.
| Merkmal | Color Drain | Vlies 30 g/m² |
|---|---|---|
| Flächengewicht | 15 g/m² | 30 g/m² |
| Dicke | 0,16 mm | 0,25 mm |
| Luftdurchlässigkeit | 8.900 l/m²/s | 4.300 l/m²/s |
| Mechanische Kennwerte | keine Höchstzugkraft dokumentiert | 50 N/5 cm längs und quer |
| Typische Auswahlrolle | Stabile Flocken und möglichst offener Wasseraustritt | Mehr mechanische Reserve oder unerwünschter Feinanteil |
Der Entwässerungskasten aus Polypropylen dient als wiederverwendbare Aufnahme. Er misst außen 60 × 40 × 32 cm und innen 57 × 37 × 30,5 cm. Der Kasten selbst filtert nicht; die Fest-Flüssig-Trennung erfolgt ausschließlich über den eingelegten Vliesbeutel.
Sehr offenes, leichtes Vlies für stabile Lackschlammflocken und einen geringen Materialwiderstand.
Dichtere und mechanisch festere Ausführung, wenn Beutel beim Handling reißen oder mehr Feinanteil zurückgehalten werden soll.
Mehrfach verwendbare Aufnahme für die beiden Lackschlamm-Vliesbeutel. Filtereinsätze werden separat bestellt.
Auswahl nach Flockenstabilität, Wasseraustritt, Feinanteil und mechanischer Belastung.
Für wasserhaltige Rückstände aus Kernbohrung, Betonbohrung und Steinbearbeitung.
Für Betonbohr-, Säge-, Schleif- und Waschwasser. Der Filtersack neutralisiert kein alkalisches Wasser.
Für wasserhaltigen Straßenkehricht mit Sand, Splitt, Feinschlamm und organischen Bestandteilen.
Für kleinere, dezentrale und chargenweise Mengen; nicht als Ersatz für kontinuierliche Großanlagen.
Den vollständigen Prozess beschreibt der Ratgeber Schlamm entwässern: Ablauf, Aufstellung und Grenzen .
Antworten zu Größenwahl, Arbeitslast, Filterfeinheit, Filtrat und Sonderanfertigung.
Die Auswahl richtet sich nach Chargenmenge, Dichte, Arbeitslast, Stellfläche, Bauhöhe und Entnahmeweg. Bei schweren mineralischen Schlämmen kann die Masse wichtiger sein als das verfügbare Volumen.
Nein. O90 beschreibt die charakteristische Öffnungsweite des Geotextils. Der tatsächliche Rückhalt hängt zusätzlich von Partikeln, Flockenstruktur und Filterkuchenbildung ab.
Eine pauschale Dauer kann nicht angegeben werden. Feststoffanteil, Korngröße, Viskosität, Temperatur, Flockung und Filterkuchen beeinflussen den Verlauf. Bei einem unbekannten Medium ist ein Vorversuch sinnvoll.
Ja. Die freistehenden F-BAGs verbinden die Filterfunktion eines Entwässerungssacks mit der Handhabung eines Big Bags. Das PP-Geotextil mit O90 100 µm lässt Flüssigkeit durch die Sackwand austreten, während der Feststoff im Sack zurückbleibt. Nach ausreichender Entwässerung kann der Sack innerhalb der jeweiligen Arbeitslast über die Gurtschlaufen angehoben und bewegt werden.
Nicht automatisch. Der Filtersack trennt Feststoffe ab, behandelt aber keine gelösten Inhaltsstoffe und verändert beispielsweise den pH-Wert nicht zuverlässig. Der vorgesehene weitere Weg muss geprüft werden.
Die Filtersäcke und Vliesbeutel dieser Kategorie sind als Einwegprodukte vorgesehen. Der Entwässerungskasten für Lackschlamm wird dagegen mehrfach verwendet.
Eine Sondergröße ist sinnvoll, wenn Standardmaße wegen Schacht, Wanne, Rahmen, Bauhöhe oder Entnahmeweg nicht passen. Grundlage können eine Zeichnung, Maße, ein Foto oder ein vorhandenes Muster sein.
Color Drain mit 15 g/m² passt zu stabilen Flocken und einem möglichst offenen Wasseraustritt. Das 30-g/m²-Vlies bietet mehr mechanische Reserve und einen dichteren Aufbau. Die Flockung des Vorprozesses bleibt in beiden Fällen entscheidend.
Senden Sie uns Angaben zu Medium, Menge je Charge, Feststoffanteil, erwarteter Masse, Temperatur, Zusatzstoffen, Stellfläche und Entnahmeweg. Über die Produktberatung Filtertechnik prüfen wir, welche Standardgröße oder Sonderausführung als Ausgangspunkt infrage kommt.
Produktberatung öffnenPraxisbeispiele, Auswahlhilfen und technisches Wissen für die passende Einordnung der Produkte dieser Kategorie.
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0,125, 0,5, 0,8 oder 1,25 m³? Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie die passende Filtersackgröße anhand von Schlammmenge, Arbeitslast, Stellfläche und Entnahmeweg auswählen.
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