P20 mit 20 g/m²
Leichtes PP-Spinnvlies mit 0,27 mm Dicke und dokumentierter 70-mm-Hülse.
P20 ansehen →In der spanenden Fertigung entscheidet die Sauberkeit des Kühlschmierstoffs mit über Standzeit und Prozessqualität. Unser Bandfiltervlies wird in Bandfilteranlagen eingesetzt, um Späne, Abrieb und Feststoffe kontinuierlich aus dem Kreislauf zu entfernen – ob beim Drehen, Fräsen oder Schleifen. Wie stark sich dadurch Wartungsintervalle verändern, hängt von Ihrem konkreten Prozess, Medium und der Feststofflast ab.
Zur Auswahl stehen vier technisch unterschiedliche Filtervlies-Rollen: P20 aus Polypropylen, V30 und V50 aus chemisch gebundener Viskose sowie P150 aus wasserstrahlverfestigtem Polyester. Welche Qualität passt, entscheidet sich nicht allein über das Flächengewicht, sondern über Material, Vliesaufbau, Prozessmedium, Feststofffracht und die vorhandene Bandfilteranlage.
P20 aus Polypropylen · V30 und V50 aus Viskose · P150 aus Polyester · Standardbreiten 500, 710 und 1.000 mm
Die Zahl vor g/m² ist keine Filterfeinheit. P20, V30, V50 und P150 unterscheiden sich zusätzlich durch Rohstoff, Bindung, Dicke, mechanische Kennwerte und Rollenlänge.
Leichtes PP-Spinnvlies mit 0,27 mm Dicke und dokumentierter 70-mm-Hülse.
P20 ansehen →Chemisch gebundene Viskose mit 0,25 mm Dicke als leichtere der beiden Viskosequalitäten.
V30 ansehen →Dichtere Viskosequalität mit 0,36 mm Dicke und höherer Zugfestigkeit als V30.
V50 ansehen →Wasserstrahlverfestigtes Polyester mit 1,31 mm Dicke für Prozesse mit hoher Feinpartikelfracht und mechanischer Belastung.
P150 ansehen →P20 ist ein leichtes PP-Spinnvlies. V30 und V50 sind chemisch gebundene Viskosevliese in zwei Stärken – V30 als leichtere Standardqualität, V50 als dichtere Variante für höher belastete Prozesse. P150 besteht trotz des historisch gewachsenen „pp“ in der Produkt-URL aus Polyester und ist mechanisch beziehungsweise wasserstrahlverfestigt – die dickste und stabilste Qualität der Familie, häufig eingesetzt bei Schleifprozessen mit feinem Schleifschlamm.
| Qualität | Material und Aufbau | Materialkennwerte | Rolle |
|---|---|---|---|
| P20 |
Polypropylen Spinnvlies |
20 g/m² 0,27 mm Luftdurchlässigkeit 4.500 l/m²/s nach DIN 53887 |
500, 710 und 1.000 mm 100 m Hülse 70 mm Produkt ansehen → |
| V30 |
Viskose chemisch gebunden |
30 g/m² 0,25 mm ca. 5.300 l/m²/s bei 2 mbar nach DIN EN 9237 |
500, 710 und 1.000 mm 100 m Hülse nicht dokumentiert Produkt ansehen → |
| V50 |
Viskose chemisch gebunden |
50 g/m² 0,36 mm ca. 3.600 l/m²/s bei 2 mbar nach DIN EN 9237 |
500, 710 und 1.000 mm 100 m Hülse nicht dokumentiert Produkt ansehen → |
| P150 |
Polyester mechanisch / wasserstrahlverfestigt |
150 g/m² 1,31 mm Luftdurchlässigkeit 2.000 l/m²/s nach DIN 53887 |
500, 710 und 1.000 mm 50 m Hülse 70 mm Produkt ansehen → |
Die Luftdurchlässigkeitswerte wurden teils nach unterschiedlichen Prüfmethoden ermittelt und sind daher keine direkte Rangliste des Flüssigkeitsdurchsatzes. P150 besitzt zusätzlich eine Nassporengröße von 54 µm nach BS 3321 – ein Materialkennwert, kein absoluter Cut-off für die tatsächliche Filterfeinheit im Prozess.
20, 30, 50 oder 150 g/m² beschreiben die Materialmasse pro Fläche – daraus lässt sich keine feste Filterfeinheit ableiten. Wie fein ein Vlies im Betrieb tatsächlich filtert, hängt zusätzlich von Faserstruktur, Medium, Partikelgrößenverteilung, Feststoffkonzentration, dem sich bildenden Filterkuchen, Bandgeschwindigkeit und Anlagensteuerung ab. Bei kritischen Anwendungen empfehlen wir, vorab eine Versuchsrolle zu testen.
Weitere Hintergründe finden Sie im Ratgeber Filtervlies auswählen: Material, Grammatur und Rollenmaß .
V30 und V50 sind die einzigen beiden Qualitäten dieser Kategorie, deren Luftdurchlässigkeit unter derselben Prüfbedingung nach DIN EN 9237 bei 2 mbar ermittelt wurde. Deshalb lässt sich dieser Vergleich technisch direkt ziehen.
| Merkmal | V30 | V50 |
|---|---|---|
| Flächengewicht | 30 g/m² | 50 g/m² |
| Dicke | 0,25 mm | 0,36 mm |
| Luftdurchlässigkeit bei 2 mbar | ca. 5.300 l/m²/s | ca. 3.600 l/m²/s |
| Höchstzugkraft längs/quer | 80/13 N/5 cm | 125/25 N/5 cm |
V50 ist 44 Prozent dicker und lässt unter derselben Prüfbedingung rund ein Drittel weniger Luft durch. Die Querzugkraft liegt ebenfalls deutlich höher. Daraus lässt sich jedoch weder eine feste Filterfeinheit noch eine allgemein längere Standzeit ableiten.
Prüfen Sie vor der Bestellung Rollenbreite, Rollenlänge, Hülsendurchmesser, maximalen Rollendurchmesser, Abrollrichtung und die Einbausituation Ihrer Anlage. Eine Filtervlies-Qualität passt nicht automatisch für jede Bandfilteranlage.
Die Rollenbreite wird quer zur Laufrichtung gemessen. Standardbreiten sind 500, 710 und 1.000 mm.
P20, V30 und V50 werden als 100-m-Rollen geführt. Das deutlich dickere P150 besitzt eine Rollenlänge von 50 m.
Für P20 und P150 ist eine 70-mm-Hülse dokumentiert. Für V30 und V50 liegt derzeit kein dokumentierter Wert vor.
Maximaler Rollendurchmesser, Rollenaufnahme und Abrollrichtung müssen an der vorhandenen Anlage beziehungsweise Rolle geprüft werden.
Wie Sie die fünf Maße an der Anlage prüfen , zeigt der ausführliche Ratgeber zur Filtervlies-Auswahl.
Sie kennen die bisher eingesetzte Qualität nicht? Senden Sie uns ein Foto des Rollenetiketts, Rollenbreite, Hülsendurchmesser, Anlagenhersteller sowie Angaben zu Medium und Verschmutzung. Auf Wunsch prüfen wir zusätzlich ein Musterstück und grenzen die passende Standardqualität oder eine mögliche Sonderlösung ein.
Die vollständige Maßaufnahme finden Sie im Ratgeber Filtervlies auswählen und Rolle richtig ausmessen .
Benötigen Sie eine Sonderbreite oder eine andere Konfektionierung, sprechen Sie uns an – wir prüfen Verfügbarkeit und Mindestmenge.
Die einzige PP-Qualität der Kategorie. Das leichte Spinnvlies ist 0,27 mm dick und besitzt eine dokumentierte 70-mm-Hülse.
Chemisch gebundene Viskose mit 0,25 mm Dicke. Innerhalb der Viskosereihe die leichtere der beiden Ausführungen.
Dichtere Viskosequalität mit 0,36 mm Dicke und höherer mechanischer Belastbarkeit als V30.
Wasserstrahlverfestigtes Polyester mit 1,31 mm Dicke, 70-mm-Hülse und 50 m Rollenlänge.
Werden statt Rollenware passgenaue Konturen benötigt, können geeignete technische Textilien nach Zeichnung oder Vorgabe zugeschnitten werden. Weitere Informationen finden Sie beim Laserzuschnitt für technische Textilien .
Der Ratgeber erklärt, warum Grammatur und Filterfeinheit nicht gleichgesetzt werden dürfen, wie sich V30 und V50 technisch unterscheiden und welche Maße an einer vorhandenen Bandfilteranlage aufgenommen werden müssen.
PP, Viskose und Polyester unterscheiden sich nicht nur im Gewicht, sondern auch in Bindung, Dicke und Materialaufbau.
Rollenbreite, Lauflänge, Hülse, maximaler Rollendurchmesser, Abrollrichtung, Etikett und Anlagenangaben helfen bei der Zuordnung.
Antworten zur Auswahl nach Material, Grammatur, Rollenmaß und Prozessanforderung.
Das hängt von Medium, Verschmutzungsart, Feststofffracht, vorhandener Anlage und Rollenmaßen ab. Neben der Vliesqualität müssen Rollenbreite, Lauflänge, Hülse, maximaler Rollendurchmesser und Abrollrichtung passen.
Polypropylen und Viskose verhalten sich gegenüber Prozessmedien unterschiedlich. Welches Material zu Ihrem Medium passt, hängt von Zusammensetzung, Konzentration, Temperatur und Kontaktzeit ab und wird im Einzelfall geprüft.
Nein. Das Flächengewicht beschreibt die Materialmasse pro Fläche. Eine feste Mikronzahl lässt sich daraus nicht ableiten. Der tatsächliche Rückhalt hängt zusätzlich von Vliesstruktur, Partikeln und Filterkuchen ab.
Beide bestehen aus chemisch gebundener Viskose. V30 besitzt 30 g/m² und 0,25 mm Dicke, V50 50 g/m² und 0,36 mm. Unter derselben Prüfbedingung liegt die Luftdurchlässigkeit bei V50 niedriger und die Zugfestigkeit höher.
Nein. P150 besteht aus Polyester und ist mechanisch beziehungsweise wasserstrahlverfestigt. Das „pp“ in der bestehenden Produkt-URL ist historisch gewachsen und bleibt erhalten. Die Polypropylenqualität dieser Kategorie ist P20.
Nein. Die 54 µm sind eine Nassporengröße nach BS 3321 und damit ein Materialkennwert. Sie sind keine garantierte Abscheidegrenze des tatsächlichen Prozesses.
Rollenbreite, benötigte Lauflänge, Hülsendurchmesser, maximalen Rollendurchmesser im Aufnahmefach und die Abrollrichtung. Der Ratgeber Filtervlies auswählen erklärt die Maßaufnahme im Detail.
Für die erste Zuordnung helfen ein Foto des Rollenetiketts, Rollenmaße, Anlagenhersteller, eingesetztes Medium und Art der Verschmutzung. Ein Musterstück kann die Einordnung zusätzlich erleichtern.
Senden Sie uns Rollenetikett, Rollenbreite, Hülsendurchmesser, Anlagenhersteller sowie Angaben zu Medium und Verschmutzung. Über die Produktberatung Filtertechnik prüfen wir, welche Standardqualität oder Sonderlösung als Ausgangspunkt infrage kommt.
Produktberatung öffnenAuswahlhilfen und technische Hintergründe zu den Produkten dieser Kategorie.
Wer eine Filtervlies-Rolle beschafft, steht meist vor derselben Reihenfolge. Erstens: Welches Material passt zum Medium? Zweitens: Welche Grammatur beziehungsweise Qualität passt zur Feststofffracht? Drittens: Welche...
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