Bestehende Filtersysteme analysieren
Wir prüfen, wo Standzeit, Durchfluss, Wechselrhythmus oder Einbausituation nicht mehr zum tatsächlichen Prozess passen.
Wenn Filterstandzeiten sinken, ein Prozess umgestellt wird oder ein bestehendes Filtersystem nicht mehr zur Anwendung passt, reicht eine Produktempfehlung nicht. Wir sehen uns Anlage, Medium, Filterelement und Arbeitsablauf gemeinsam an, digital oder nach technischer Vorprüfung direkt in Ihrem Betrieb. Das ist Filtrationsberatung für die Industrie und nicht Produktverkauf: Wenn am Ende kein Katalogteil passt, fertigen wir das Ersatzteil selbst.
Ein Filter kann technisch passen und im Prozess trotzdem Ärger machen. Häufig liegt die Ursache nicht am Medium, sondern am Einbau, an der zu kleinen freien Filterfläche, an einer Belastungsspitze im Takt oder daran, wie der Filter gewechselt wird. Filterprobleme in der Industrie sind selten reine Materialprobleme, deshalb gehören diese Punkte mit auf den Tisch. Wer den Filterprozess optimieren oder die Filterstandzeit optimieren will, fängt bei der Beratung zum Filterprozess an und nicht bei der Mikronzahl.
Wir prüfen, wo Standzeit, Durchfluss, Wechselrhythmus oder Einbausituation nicht mehr zum tatsächlichen Prozess passen.
Material, Feinheit, Gewebe- oder Vliesaufbau und verfügbare Filterfläche werden technisch und wirtschaftlich bewertet. Dabei sagt die Feinheitsangabe allein wenig aus: Zwischen zwei Geweben mit derselben Mikronzahl können Flächengewicht und Durchlässigkeit weit auseinanderliegen. Genau darum geht es bei der Beratung zu Filtermedien in der Industrie und nicht um eine Rangliste von Zahlen.
Gibt es keine passende Standardausführung, betrachten wir Muster, Zeichnung, Maße und Fertigungsmöglichkeiten.
Bei komplexen oder wiederkehrenden Problemen klärt ein Termin im Betrieb mehr als eine lange E-Mail-Kette.
Die Anfrage beginnt selten mit einem fertigen Lastenheft. Meist gibt es zunächst nur ein wiederkehrendes Problem: Filter müssen früher gewechselt werden, Feststoffe gelangen weiter in den Prozess, oder eine neue Flüssigkeit verändert das gewohnte Verhalten.
Ein Vor-Ort-Termin lohnt sich vor allem dann, wenn mehrere Ursachen infrage kommen oder das Filtersystem nicht losgelöst vom Anlagenbetrieb beurteilt werden kann.
Filter setzen sich früher zu oder müssen häufiger gewechselt werden als geplant.
Temperatur, Chemie, Feststofffracht oder Durchsatz ändern sich.
Ein vorhandenes Filterelement muss in eine neue Einbausituation übertragen werden.
Maße, Material, Bauform oder Belastung verlangen nach einer individuellen Ausführung.
Sitz des Filters, Befestigung, Dichtflächen, freie Filterfläche und mögliche Bypass-Stellen. Ein Bypass von wenigen Millimetern macht jede Feinheitsdiskussion überflüssig.
Konsistenz, Partikel, Temperatur, Chemie, Schwankungen und die Frage, welches Ergebnis der Prozess tatsächlich braucht.
Volumenstrom, Taktung, Füllhöhe, Druckverhältnisse und Belastungsspitzen.
Wie der Filter eingesetzt, entnommen, gereinigt oder entsorgt wird, und wo dabei unnötiger Aufwand entsteht.
Wir bewerten Wechsel- und Reinigungsrhythmen. Im Mittelpunkt steht die technische Analyse und nicht ein pauschaler Wartungsvertrag.
Eine technisch mögliche Lösung muss zur Stückzahl, zum Wechselaufwand und zum tatsächlichen Nutzen im Betrieb passen. Manchmal ist die Antwort, dass sich der Aufwand nicht lohnt. Das sagen wir dann auch.
Der Unterschied zu einer reinen Beratung ist, dass wir das Ergebnis anschließend selbst bauen. Näherei, Filterkonfektion, Prototypenfertigung und der Laserzuschnitt technischer Textilien sitzen alle in Werther, im selben Haus wie die Standardproduktion. Bei der Beratung zum Filterhersteller zu gehen hat deshalb einen praktischen Vorteil: Der Weg vom Befund zum Bauteil ist kurz.
Ein textiler Sonderfilter braucht eine der drei folgenden Grundlagen, in dieser Reihenfolge der Genauigkeit: eine Zeichnung, ein vorhandenes Musterteil oder eine ausreichend genaue Beschreibung mit Maßen und Fotos. Aus einem eingesandten Altteil nehmen wir Maß und leiten die Kontur ab, auch wenn es beschädigt ist.
Für neue Prozesse ohne passendes Katalogteil entwickeln wir Bauform, Material und Feinheit gemeinsam mit Ihnen. So entstehen individuelle Filterlösungen für die Industrie, die es als Katalogware nicht gibt: erst ein Prototyp, dann die Erstbemusterung, dann die Serie. Was in welcher Stufe geprüft wird, legen wir vorher fest.
Prototypen fertigen wir ab Stück eins. Bei textilen Konturteilen läuft die Kontur über den Laserzuschnitt , sodass wir für ein Muster keine Werkzeugkosten haben und Geometrieänderungen zwischen zwei Mustern möglich sind.
Bewährt sich der Prototyp, geht dieselbe Ausführung ohne Umweg in die laufende Fertigung, mit denselben Ansprechpartnern und demselben Material. Ob Sonderfilter nach Maß, textile Filter als Sonderanfertigung oder Industriefilter nach Maß: Serienfähigkeit und Stückzahl stimmen wir vor der ersten Lieferung ab.
Sie schildern Prozess, bisherige Filterlösung und das konkrete Problem. Fotos, Datenblätter und Muster helfen bei der Vorbereitung.
Wir klären, ob eine digitale Bewertung reicht oder ein Termin bei Ihnen vor Ort sinnvoll ist.
Vor Ort betrachten wir Filtersystem, Medium, Einbau und Arbeitsablauf im Zusammenhang.
Sie erhalten eine nachvollziehbare Empfehlung, vom angepassten Standardprodukt bis zur individuellen textilen Lösung.
Das Formular ist der Einstieg. Je mehr wir vorab über Prozess, Filterelement und bisheriges Verhalten wissen, desto gezielter lässt sich ein Telefonat oder ein Vor-Ort-Termin vorbereiten.
Falls das Formular nicht lädt, erreichen Sie uns telefonisch unter +49 (0) 5203 8828-0 .
Antworten zu Vor-Ort-Terminen, bestehenden Filtersystemen, industriellen Filtermedien, Sonderanfertigung und dem Ablauf.
Vor allem dann, wenn Einbau, Anlagenbetrieb und Filterwechsel zusammenwirken oder mehrere Ursachen für das Problem infrage kommen. Zunächst prüfen wir anhand Ihrer Angaben, welche Unterlagen nötig sind und ob sich die Frage digital bereits eingrenzen lässt.
Vor-Ort-Termine sind deutschlandweit nach Abstimmung möglich. Vor der Terminplanung klären wir die technische Ausgangslage, die benötigten Unterlagen und den sinnvollen Umfang des Termins.
Der Schwerpunkt liegt auf industriellen Anwendungen mit textilen Filtern und Fest-Flüssig-Trennung, etwa bei Prozessflüssigkeiten, Kühlschmierstoffen, Elektrolyten, Abwasser und Schlammentwässerung. Entscheidend ist die Filteraufgabe, nicht die Branche. Eine Beratung zu Industriefiltern führen wir für Betriebe jeder Größe, vom Einzelfall bis zum Serienprojekt.
Das prüfen wir anhand von Muster, Zeichnung, Maßen, Material und Prozessdaten. Nicht jede Ausführung lässt sich technisch oder wirtschaftlich sinnvoll ersetzen, deshalb gehört die Machbarkeitsprüfung immer dazu. Ein beschädigtes Altteil reicht uns in der Regel als Vorlage.
Ja. Konfektion, Prototypenfertigung und Laserzuschnitt sind eigene Fertigung in Werther. Bei der Beratung zur Filter-Sonderanfertigung sprechen Sie deshalb direkt mit den Leuten, die das Teil anschließend bauen, und nicht mit einem Zwischenhändler. Für textile Konturteile kann dabei auch unser Laserzuschnitt eingesetzt werden.
Im Mittelpunkt steht die technische Beratung zu Filterelement, Filtermedium, Einbau und Prozess. Wechsel- und Reinigungsintervalle können Teil der Bewertung sein. Einen pauschalen Wartungsvertrag für komplette Filteranlagen bieten wir nicht an.
Ergibt die Beratung, dass eine individuelle Geometrie oder ein angepasstes Filterelement nötig ist, prüfen wir Konfektion, Prototypenfertigung und bei geeigneten Materialien den Laserzuschnitt technischer Textilien im eigenen Haus.
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