Grobfilter für den Teich: Filtersack mit 400 µm
Der robusteste Sack im Sortiment
Im Herbst besteht Teichschlamm zu einem großen Teil aus Blättern, Nadeln,
abgestorbenen Pflanzenteilen und Ästchen. Dieses Material ist sperrig,
teils kantig und setzt einen feinen Filtersack innerhalb von Minuten zu.
Wer Blätter aus dem Teich entfernen will, ohne nach zehn Minuten den Sack
wechseln zu müssen, braucht einen Vorfilter für den Schlammsauger, der
grobes Material wegsteckt. Der 400-µm-Sack ist für genau
diese Belastung gebaut. Mit 285 Mikrometern Gewebedicke
ist er mehr als doppelt so dick wie der
100-µm-Sack
und mit 52 Prozent offener Siebfläche der durchlässigste
im Sortiment. Er nimmt viel auf, bleibt dabei länger offen und verträgt
auch mal einen Zweig.
Was 52 Prozent offene Siebfläche bedeuten
Diese Zahl ist der eigentliche Unterschied zu den feineren Ausführungen,
deshalb hier die Einordnung.
Die offene Siebfläche gibt an, welcher Anteil der Gewebefläche aus
Öffnungen besteht. Beim 400-µm-Gewebe sind es 52 Prozent,
beim 100-µm-Gewebe nur 33 Prozent. Anders gesagt: Das
grobe Gewebe hat gut anderthalbmal so viel Durchlassfläche wie das feine.
In der Praxis heißt das, dass sich ein 400er langsamer zusetzt und länger
arbeiten kann, bevor sich Wasser staut. Was es nicht heißt: dass eine
bestimmte Wassermenge pro Minute durchläuft. Der tatsächliche Durchsatz
hängt von Sauger, Schlauchführung, Schlammart und Beladungszustand ab.
Feste Durchflussmengen nennen wir deshalb nicht.
Wann der Grobfilter die richtige Wahl ist
Drei Situationen sprechen klar für den 400er.
Laubeintrag.
Nach dem Herbst oder unter Bäumen liegt viel grobes organisches Material
auf dem Teichgrund. Ein feiner Sack wäre nach dem ersten Meter Absaugen
dicht.
Erste Stufe einer zweistufigen Reinigung.
Bei stark verschlammten Teichen entlastet der Grobfilter die feinere Stufe
erheblich. Erst grob, dann fein: Das verteilt die Belastung und verlängert
die Standzeit des feinen Sacks
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Erstmalige Reinigung nach längerer Zeit.
Wenn ein Teich mehrere Jahre nicht entschlammt wurde, ist die
Feststofffracht hoch und ungleichmäßig. Grob anfangen ist hier fast immer
die richtige Reihenfolge.
Umgekehrt gilt: Wenn Ihr Teich regelmäßig gepflegt wird und die
Verschmutzung überschaubar ist, greifen Sie besser direkt zum 150er
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Ein Grobfilter lässt feineres Material passieren, und das landet dann
wieder im Teich.
Technische Daten
| Merkmal |
Wert |
| Material |
monofiles Polyester-Siebgewebe
|
| Materialmaschenweite |
400 µm, Bereich 380 bis 420
|
| Offene Siebfläche |
52 %, Bereich 49 bis 55
|
| Dicke |
285 µm, Bereich 271 bis 299
|
| Flächengewicht |
105 g/m²
|
| Verschluss |
offen oder mit Reißverschluss
|
| Nutzung |
reinigbar und wiederverwendbar
|
Größen und Anschlussmaße stimmen wir mit Ihnen ab, weil sie zum Auslass
Ihres Teichschlammsaugers passen müssen. Messen Sie den Außendurchmesser
von Schlauch oder Stutzen und nennen Sie uns die gewünschte Sacklänge
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Reinigen und wiederverwenden
Grobes Material lässt sich meist einfach ausschütteln, das ist der Vorteil
dieser Ausführung. Danach den Sack auf links drehen und mit klarem Wasser
ausspülen.
Achten Sie beim Kontrollieren besonders auf das Gewebe im unteren Drittel:
Dort sammelt sich das schwerste Material, und dort entstehen
Beschädigungen, wenn ein Stein oder ein harter Zweig mitgesaugt wurde.
Kleine Löcher im groben Gewebe fallen weniger auf als im feinen, wirken
sich aber genauso aus.
Was der Grobfilter nicht leistet
Er hält zurück, was oberhalb seiner Maschenweite liegt. Feinschlamm,
Algenreste und Schwebstoffe passieren das Gewebe und gelangen mit dem
Wasser zurück in den Teich. Wenn das Wasser nach der Reinigung noch trüb
ist, liegt das nicht am Sack, sondern an der gewählten Stufe.
Wer klareres Wasser will, arbeitet zweistufig oder wählt von vornherein
eine feinere Ausführung. Vollständig klares Wasser erreicht auch
die feinste Stufe nicht, weil ein Teil der Trübung aus Partikeln
besteht, die kein textiler Filter dieser Bauart erfasst.
Häufige Fragen zum Grobfilter mit 400 µm
Die Rückfragen zum Grobfilter drehen sich meist um die Frage, ob er allein
ausreicht.
Reicht der 400er allein für eine Teichreinigung?
Für den groben Anteil ja. Feinschlamm und Schwebstoffe gehen durch und
bleiben im Teich. Wenn Sie klareres Wasser wollen, schalten Sie eine
feinere Stufe nach
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Wann lohnt sich die zweistufige Reinigung?
Wenn viel Material anfällt und Sie trotzdem ein feines Ergebnis wollen.
Der Grobfilter nimmt die Hauptlast auf, der feine Sack bleibt dadurch
länger durchlässig. Ohne Vorstufe ist ein 100er bei hoher Belastung schnell
zu
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Verträgt der Sack auch Äste und Steine?
Das Gewebe ist mit 285 Mikrometern deutlich dicker als bei
den feineren Ausführungen und entsprechend robuster. Eine Zusage für
scharfkantiges Material geben wir trotzdem nicht: Ein spitzer Zweig oder
ein kantiger Stein kann jedes textile Gewebe durchstoßen. Ein Grobsieb am
Saugkopf reduziert dieses Risiko deutlich.
Läuft das Wasser damit schneller durch?
Das Gewebe hat mit 52 Prozent die größte offene Fläche im
Sortiment, setzt sich also langsamer zu. Eine Durchflussmenge in Litern pro
Minute können wir daraus nicht ableiten, weil Sauger, Schlauchlänge und
Schlammart mitbestimmen.
Passt der Grobfilter an meinen Teichschlammsauger?
Das entscheidet der Auslassdurchmesser. Messen Sie den Außendurchmesser
von Schlauch oder Stutzen und nennen Sie uns die gewünschte Länge, dann
ordnen wir die passende Ausführung zu
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Kann ich Blätter auch ohne Sauger aus dem Teich holen?
Für schwimmendes Laub reicht ein Kescher, und das ist die einfachste
Methode. Was bereits abgesunken und mit Schlamm vermischt ist, bekommen Sie
damit nicht mehr heraus
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