Kunststoffgranulat-Verluste vermeiden: Maßnahmen und Rahmen
Wo Granulatverluste entstehen, welche betrieblichen Maßnahmen greifen und wie EU 2025/2365 und Operation Clean Sweep einzuordnen sind.
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Mit 250 Millimetern Höhe ist der B1 zusammen mit dem Hofeimer die flachste Bauform der Familie, und mit 305 Millimetern Durchmesser gleichzeitig die schmalste der vier Schlitzeimer. Diese Kombination ist der Grund, warum es diese Ausführung gibt.
Straßenabläufe auf Industrie- und Logistikflächen sind nicht immer tief. Wo Leitungen dicht unter der Oberfläche liegen, wo ein Ablauf nachträglich gesetzt wurde oder wo die Sohle hoch liegt, bleibt für den Eimer wenig Raum. Ein hoher Eimer passt dort schlicht nicht hinein. Der Schlitzeimer B1 für den Straßenablauf ist für genau diese Einbausituation ausgelegt.
Rund 18 Liter rechnerisches Aufnahmevolumen sind der Preis für die geringe Bauhöhe. Zum Vergleich: Der A4 mit 600 Millimetern Höhe kommt rechnerisch auf rund 70 Liter.
Für den Betrieb heißt das nicht, dass der B1 die schlechtere Wahl wäre, sondern dass der Kontrollrhythmus enger sein muss. Wo viel Sediment anfällt und die Einbautiefe knapp ist, ist die Kombination aus B1 und dichterem Wartungsturnus die realistische Lösung. Ein größerer Eimer, der nicht passt, ist keine.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Lieferumfang | verzinkter Schlitzeimer B1 mit vormontiertem Filtereinsatz |
| Eimerdurchmesser | 305 mm |
| Eimerhöhe | 250 mm |
| Rechnerisches Volumen | rund 18 l |
| Filterfeinheit | nominell 70 µm |
| Eimermaterial | Stahl, verzinkt |
| Ersatzeinsatz | separat erhältlich |
Weil die Passform bei dieser Bauform besonders eng ist, lohnt der Abgleich vorab.
Lichte Weite der Ablauföffnung. Der Eimer muss durch die Öffnung passen, nicht nur in den Schacht.
Verfügbare Tiefe unterhalb der Auflage. Gemessen wird von der Auflagekante bis zur Sohle. Der B1 braucht mindestens 250 Millimeter plus Freiraum.
Auflage und Aufhängung. Der Eimer muss sicher auf der vorgesehenen Kante oder Aufhängung sitzen. Bei abweichender Konstruktion klären wir die Passform vorab.
Der textile Einsatz hält Granulat, Pellets und Mahlgut oberhalb seiner Rückhaltegrenze zurück. Feineres Material passiert das Gewebe. Bei hohem Zulauf und beladenem Filter ist die Ableitfähigkeit begrenzt; deshalb gehört ein dokumentierter Kontrollrhythmus zum System.
Rechtlich lässt sich daraus nichts ableiten. Das Rückhaltesystem kann betriebliche Maßnahmen unterstützen, wie sie im Zusammenhang mit der EU-Verordnung 2025/2365 relevant sind. Ob ein Standort seine Pflichten erfüllt, entscheidet das gesamte Maßnahmen- und Dokumentationskonzept.
Bei der flachsten Bauform drehen sich fast alle Rückfragen um Passform und Standzeit.
An der verfügbaren Tiefe. Messen Sie von der Auflagekante bis zur Schachtsohle. Liegt der Wert unter etwa 350 Millimetern, kommen nur die flachen Bauformen infrage. Bei größerem Durchmesser des Ablaufs ist zusätzlich der D1 zu prüfen.
Beide sind flach, aber unterschiedlich breit. Der B1 misst 305 mm im Durchmesser bei 250 mm Höhe, der D1 395 mm bei 325 mm. Der D1 fasst rechnerisch gut doppelt so viel, braucht dafür aber mehr Durchmesser und etwas mehr Tiefe.
Bei rund 18 Litern Volumen häufiger als bei den hohen Bauformen. Das tatsächliche Intervall hängt von Granulataufkommen und Sedimentfracht der Fläche ab. Legen Sie im ersten Betriebsjahr einen engen Kontrollrhythmus fest und leiten Sie daraus den Turnus ab.
Ja. Der Einsatz ist einzeln erhältlich. Der verzinkte Eimer bleibt im Ablauf.
Ein beladener Filter senkt den Durchfluss, das ist unvermeidbar. Wie stark sich das auswirkt, hängt von Fläche, Zulauf und Beladungszustand ab. Eine Zusage, dass der Ablauf bei jedem Starkregen frei bleibt, geben wir deshalb nicht. Der Wartungsturnus ist hier die wirksame Gegenmaßnahme.
Nein. Er ist für flache Abläufe mit passender Öffnung und Auflage ausgelegt. Bei abweichender Geometrie prüfen wir anhand Ihrer Maße, welche Bauform passt oder ob eine Sonderlösung sinnvoll ist.
Die Angaben werden automatisch aus der technischen Tabelle der vorhandenen Produktbeschreibung übernommen.
Auswahlhilfen und technische Hintergründe für die richtige Einordnung und Verwendung des Produkts.
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