


Filtersack für Zentrifugen mit hohem Durchsatz für Teilezentrifugen
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Filtersack für Zentrifugen mit hohem Durchsatz für Teilezentrifugen
Ein Zentrifugensack aus zwei entgegengesetzten Geweben
Ein Zentrifugensack aus zwei entgegengesetzten Geweben
Bei den meisten Filtersäcken beschreibt eine Materialzeile das ganze Produkt. Bei diesem nicht: Seite und Boden bestehen aus zwei verschiedenen Geweben, und der Unterschied zwischen ihnen ist der eigentliche Konstruktionsgedanke.
In einer Zentrifuge drückt die Fliehkraft die Flüssigkeit nach außen. Sie verlässt den Sack also durch die Seitenwand und nicht durch den Boden. Dort sitzt deshalb das offenste Gewebe, das WINKLER verarbeitet.
Der Boden hat eine andere Aufgabe. Er trägt beim Befüllen, beim Einsetzen und beim Herausheben das gesamte Gewicht der Beladung. Dort steht mechanische Belastbarkeit an erster Stelle, und deshalb liegt dort das schwerste Gewebe des Sortiments.
Was die beiden Gewebe unterscheidet
| Merkmal | Seitengewebe | Bodengewebe |
|---|---|---|
| Material | 100 % Polypropylen | 100 % Polypropylen |
| Garnaufbau | monofil in Kette und Schuss | multifil und Stapelfaser |
| Bindung | Spezial-Satin | Spezialbindung |
| Fäden je cm | 25,2 Kette, 11,5 Schuss | 60 Kette, 12 Schuss |
| Flächengewicht | 440 ± 25 g/m² | 620 ± 40 g/m² |
| Dicke | 0,95 mm | 0,95 mm |
| Luftdurchlässigkeit | 250 ± 8 l·dm⁻²·min⁻¹ | 3 ± 1 l·dm⁻²·min⁻¹ |
| Ausrüstung | thermofixiert und kalandriert | kalandriert |
Beide Gewebe sind exakt gleich dick. In der Durchlässigkeit liegt zwischen ihnen der Faktor 83.
Das Seitengewebe erreicht seinen Wert über glatte Monofilamente in einem weiten Raster von 25,2 zu 11,5 Fäden je Zentimeter. Das Bodengewebe hat mit 60 zu 12 Fäden ein mehr als doppelt so enges Raster und arbeitet zusätzlich mit Multifil- und Stapelfasergarn, dessen Fasern die Zwischenräume ausfüllen.
Woher der hohe Durchsatz beim Zentrifugeneinsatz kommt
Die Bezeichnung dieser Ausführung ist kein Werbebegriff, sie hat eine nachvollziehbare Grundlage: 250 ± 8 l·dm⁻²·min⁻¹ am Seitengewebe, und die Seitenwand ist genau die Fläche, durch die die Flüssigkeit austritt.
Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens ist die Luftdurchlässigkeit ein Prüfwert am trockenen, flachen Gewebe und kein Flüssigkeitsdurchsatz Ihrer Anlage. Zweitens bestimmt nach kurzer Zeit die Beladung selbst mit, wie schnell abläuft: Sobald sich eine Feststoffschicht bildet, ist sie der begrenzende Widerstand und nicht mehr das Gewebe.
Ein hochdurchlässiger Zentrifugensack schafft also gute Voraussetzungen. Eine kürzere Zykluszeit sagen wir nicht zu, weil sie von Beladung, Medium, Drehzahl und Anlagenauslegung abhängt. Mehr dazu.
Wie dieses Produkt in Anfragen genannt wird
Für dieselbe Ausführung sind mehrere Bezeichnungen im Umlauf, und sie tauchen alle in Anfragen auf: Zentrifugeneinsatz hoher Durchsatz, Zentrifugenfiltersack hoher Durchsatz, Zentrifugensack hoher Durchsatz und Filtereinsatz Zentrifuge hoher Durchsatz. Der Grund ist einfach, denn Einsatz, Sack, Filtersack und Beutel bezeichnen im Sprachgebrauch der Betriebe dasselbe Bauteil.
Wer nach einem Zentrifugeneinsatz mit 150 µm sucht, meint ebenfalls dieses Produkt, weil die Feinheitsangabe die Ausführung innerhalb des Sortiments eindeutig identifiziert.
Der Filtersack für die Teilezentrifuge
Der typische Einsatzfall dieser Ausführung ist die Teilezentrifuge: Bauteile werden nach einem Wasch-, Entfettungs- oder Bearbeitungsschritt geschleudert, damit die anhaftende Flüssigkeit abläuft. Entölen, Reinigen und Trocknen von Werkstücken laufen nach demselben Prinzip.
Der Sack übernimmt dabei zwei Dinge. Er hält die Bauteile zusammen, sodass sie als Charge eingesetzt und wieder entnommen werden können. Und er legt eine textile Lage zwischen Bauteil und Korbwand.
Diese Lage kann den direkten Kontakt zwischen Werkstück und Metall verringern. Wie viel das im konkreten Fall bringt, hängt von Bauteilgeometrie, Gewicht, Beladungsdichte, Drehzahl und Bewegung während des Laufs ab. Wir beschreiben das deshalb als Beitrag und nicht als Oberflächenschutz mit zugesicherter Wirkung.
Für Prozesse, in denen nicht Bauteile, sondern feine Feststoffe zurückgehalten werden sollen, ist die 25-µm-Ausführung die passende Wahl.
Die Gurte und was sie dürfen
Der Sack hat Gurte. Sie sind dafür vorgesehen, den befüllten Sack einzusetzen und zu bewegen, und sie erleichtern das Handling auch mit Arbeitshandschuhen erheblich.
Was wir dazu nicht sagen: eine zulässige Traglast. Für die Gurte liegt kein Belastungsnachweis vor. Sie sind deshalb kein Anschlagmittel im Sinne eines Hebekonzepts, und sie sind nicht für den Kranbetrieb oder für Lasten über Kopf freigegeben.
Ob und wie der Sack in Ihrem Betrieb bewegt werden darf, richtet sich nach der tatsächlichen Beladung und nach Ihrer Gefährdungsbeurteilung. Diese Bewertung nimmt der Betreiber vor. Mehr dazu.
Die vier Standardgrößen und die Angabe von 150 µm
| Standardgröße | Ø × Höhe |
|---|---|
| Größe 1 | 400 × 230 mm |
| Größe 2 | 400 × 250 mm |
| Größe 3 | 440 × 250 mm |
| Größe 4 | 480 × 250 mm |
Die Größen 1 und 2 haben denselben Durchmesser und unterscheiden sich nur in der Höhe. Ab Größe 3 wächst der Durchmesser bei gleichbleibenden 250 mm Höhe.
Zur Feinheit: Der Filtersack für Zentrifugen mit 150 µm trägt diese Angabe als Materialkennwert. Sie bezieht sich auf das offene Seitengewebe, durch das die Flüssigkeit austritt. Ein Zentrifugensack mit 150 Mikron ist damit bewusst grob ausgelegt; dieser Zentrifugenbeutel ist grob, weil Flüssigkeit zügig ablaufen soll, und nicht, weil an der Feinheit gespart wurde. Für feineren Rückhalt gibt es die 25-µm-Ausführung.
Technische Daten des Zentrifugenfiltersacks
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Bauform | zylindrischer Filtersack mit Gurten |
| Material Seite und Boden | 100 % Polypropylen |
| Seitengewebe | monofil, Spezial-Satin, 25,2/11,5 Fäden je cm, 440 ± 25 g/m², 0,95 mm, 250 ± 8 l·dm⁻²·min⁻¹, thermofixiert und kalandriert |
| Bodengewebe | multifil und Stapelfaser, Spezialbindung, 60/12 Fäden je cm, 620 ± 40 g/m², 0,95 mm, 3 ± 1 l·dm⁻²·min⁻¹, kalandriert |
| Feinheitsangabe | 150 µm, Materialangabe |
| Standardgrößen | Ø 400 × 230, 400 × 250, 440 × 250 und 480 × 250 mm |
| Handhabung | Gurte zum Einsetzen und Bewegen; kein Anschlagmittel |
| Basiseinheit | Stück |
| Sondermaß | nach Zeichnung, Maßangabe, Muster oder beigestelltem Korb |
Häufige Fragen zum Filtersack für Zentrifugen
Die Rückfragen betreffen die Anwendung in Teilezentrifugen, die Gurte und die Abgrenzung zur feineren Ausführung.
Wofür wird ein Filtersack in einer Teilezentrifuge eingesetzt?
Er hält die Bauteile als Charge zusammen, während die anhaftende Flüssigkeit durch die Seitenwand abläuft. Typische Anlässe sind das Entölen, Reinigen und Trocknen von Werkstücken.
Was bedeutet hoher Durchsatz bei diesem Produkt?
Das Seitengewebe hat mit 250 ± 8 l·dm⁻²·min⁻¹ die höchste dokumentierte Luftdurchlässigkeit im Sortiment, und die Seitenwand ist die Fläche, durch die die Flüssigkeit austritt. Es ist ein Materialkennwert und keine zugesagte Zykluszeit.
Warum bestehen Seite und Boden aus verschiedenen Geweben?
Weil sie verschiedene Aufgaben haben. Die Seite muss die Flüssigkeit durchlassen, der Boden trägt das Gewicht der Beladung. Deshalb ist die Seite das offenste und der Boden das schwerste Gewebe des Sortiments.
Darf ich den gefüllten Sack an den Gurten heben?
Die Gurte sind zum Einsetzen und Bewegen vorgesehen. Ein Belastungsnachweis liegt nicht vor; sie sind kein Anschlagmittel und nicht für Kranbetrieb oder Lasten über Kopf freigegeben. Die zulässige Handhabung ergibt sich aus Ihrer Gefährdungsbeurteilung.
Schützt der Sack empfindliche Bauteiloberflächen?
Die textile Lage kann den direkten Kontakt zwischen Bauteil und Korbwand verringern. Wie stark, hängt von Bauteilgeometrie, Beladungsdichte, Drehzahl und Bewegung ab. Einen zugesicherten Oberflächenschutz leiten wir daraus nicht ab.
Was ist der Unterschied zur 25-µm-Ausführung?
Diese Ausführung ist auf zügigen Flüssigkeitsablauf und Bauteilhandling ausgelegt, besteht aus zwei Geweben und hat Gurte. Die 25-µm-Ausführung hält feinere Feststoffe zurück und wird über ein Zugband befestigt. Mehr dazu.
Passt der Sack in meinen Korb?
Die vier Standardgrößen decken Ø 400 × 230 bis 480 × 250 mm ab. Für kleinere Körbe ist die 25-µm-Ausführung ab Ø 200 mm der passende Bereich. Bei abweichender Geometrie fertigen wir nach Maß. Mehr dazu.
Technische Daten
Die Angaben werden automatisch aus der technischen Tabelle der vorhandenen Produktbeschreibung übernommen.
Varianten und verfügbare Ausführungen
Übersicht aller im Shop hinterlegten Varianten. Die Bestellung erfolgt weiterhin über die Variantenauswahl im oberen Produktbereich.
| Ø x h | Preis | Verfügbarkeit |
|---|---|---|
| 400x230mm | 101,00 € | Verfügbar |
| 400x250mm | 104,10 € | Verfügbar |
| 430x250mm | 110,00 € | Verfügbar |
| 480x250mm | 123,10 € | Verfügbar |





