400 µm für grobes Material
Für Blätter, Pflanzenreste und groben Schlamm – häufig als erste Stufe bei hoher Feststoffbelastung.
400-µm-Filtersack ansehen →In dieser Kategorie finden Sie drei Filtersäcke für Teichschlammsauger sowie einen textilen Filterstrumpf für Tiefbrunnenpumpen. Die Teichsäcke trennen Schlamm und Pflanzenreste aus dem abgesaugten Wasser, damit es zurück in den Teich laufen kann. Der Filterstrumpf sitzt dagegen direkt auf der Pumpe und hält Sand von der Ansaugzone fern.
Für die Teichreinigung stehen 400, 150 und 100 µm zur Auswahl. Je feiner das Filtermaterial, desto mehr feine Bestandteile verbleiben im Sack – gleichzeitig setzt sich das Gewebe schneller zu. Beim Pumpenschutz entscheidet neben der Feinheit vor allem, ob Größe, Baulänge und Ansaugzone zur Tiefbrunnenpumpe passen.
Teichfiltersäcke in 400, 150 und 100 µm · Filterstrumpf für Tiefbrunnenpumpen mit 50 µm · Wasserrückführung · Standardgrößen und Beratung
Die drei Teichsäcke bilden grobe, mittlere und feine Reinigungsstufen. Der Filterstrumpf ist keine vierte Teichstufe, sondern eine eigene Lösung zum Schutz von Tiefbrunnenpumpen.
Für Blätter, Pflanzenreste und groben Schlamm – häufig als erste Stufe bei hoher Feststoffbelastung.
400-µm-Filtersack ansehen →Drei Größen bis 5 m Länge, Öffnung 70 oder 105 mm sowie offen oder mit Reißverschluss.
150-µm-Filtersack ansehen →Feinste Teichstufe im Sortiment, meist als zweiter Durchgang nach einer gröberen Vorfiltration.
100-µm-Filtersack ansehen →PP-Nadelfilz zum Überziehen über die Pumpe, damit Sand nicht direkt in die Ansaugzone gelangt.
Filterstrumpf ansehen →Die passende Ausführung richtet sich nach Verschmutzungsart, gewünschter Filtrationsstufe, Anschlussmaß und benötigter Sackgröße.
| Variante | Größen und Öffnung | Technischer Unterschied | Wofür gedacht |
|---|---|---|---|
| 400 µm | Bitte die aktuell angebotene Variante auf der Produktseite wählen; Maße und Öffnungen werden intern noch mit dem Artikelstamm abgeglichen. | 52 % offene Siebfläche, 285 µm Gewebedicke, Polyester-Siebgewebe | Blätter, Pflanzenreste und grober Schlamm – grobe erste Stufe |
| 150 µm | 2.500 × 440, 5.000 × 440 oder 5.000 × 880 mm; Öffnung 70 oder 105 mm | Polyethylen-Gewebe, 115 ± 20 g/m², dokumentierte Materialmaschenweite 167 µm | Normale Verschmutzung – mittlere Standardstufe |
| 100 µm | Mehrere Größen; Öffnung 70 oder 105 mm, je nach Variante | 33 % offene Siebfläche, 120 µm Gewebedicke, Polyester-Siebgewebe | Feinschlamm und Schwebstoffe – häufig als zweite Stufe |
Die µm-Werte beziehen sich auf das eingesetzte Filtermaterial, nicht auf eine geprüfte Abscheidegrenze des fertigen Sacks. Wie viel tatsächlich hängen bleibt, hängt auch von Partikelform, Belastung und Zustand des Gewebes ab.
Ein Teichschlammsauger oder eine passende Pumpe fördert das Schlamm-Wasser-Gemisch in den Filtersack. Feststoffe bleiben zurück, während das Wasser durch das Gewebe austritt und zum Teich zurückgeführt wird. Sie tauschen also nicht das komplette Teichvolumen aus, sondern trennen Feststoffe während der Reinigung ab.
Der Filtersack ist keine vollständige Wasseraufbereitung. Gelöste Stoffe, Nährstoffe und Keime werden dadurch nicht entfernt. Den Teichschlammsauger selbst führt WINKLER nicht, sondern die passenden Filtersäcke dafür.
Den vollständigen Aufbau erklärt die Anwendung Teichschlammsauger mit Wasserrückführung .
Nach dem Einsatz den Filtersack entleeren, auf links drehen und mit klarem Wasser ausspülen. Das Spülen von innen löst Partikel aus der Gewebestruktur, statt sie weiter hineinzudrücken.
Solange Gewebe, Nähte, Öffnung und gegebenenfalls der Reißverschluss unbeschädigt sind, kann der Sack erneut verwendet werden. Eine feste Anzahl möglicher Einsätze lässt sich nicht nennen, weil Verschmutzung, mechanische Belastung und Reinigung die Nutzungsdauer bestimmen.
Für gängige Garten- und Zierteiche sind die Filtersäcke gedacht. Bei Koi- oder Schwimmteichen mit besonderen hygienischen, biologischen oder technischen Anforderungen sollte vorab geprüft werden, ob und welche Variante zum vorhandenen System passt.
Hilfreich sind Angaben zu Teichart, Verschmutzung, Pumpenleistung, Anschlussmaß, gewünschter Feinheit und geplantem Rücklauf. Bei starker Verschlammung kann eine grobe erste Stufe mit 400 µm und eine nachgelagerte feinere Stufe die Belastung auf mehrere Säcke verteilen.
Methoden, Zeitpunkt und Entsorgung ordnet der Ratgeber Teichschlamm entfernen ausführlich ein.
Anderes Problem, gleiches Grundprinzip: Der Filterstrumpf mit 50 µm wird über die Tiefbrunnenpumpe gezogen und deckt die Ansaugzone ab. Sand und feinere Partikel treffen dadurch zuerst auf den 2,50 mm dicken PP-Nadelfilz.
Der Strumpf schützt die Technik im Ansaugbereich, behebt jedoch nicht die Ursache eines dauerhaft sandenden Brunnens. Außendurchmesser, Baulänge, Lage der Ansaugöffnungen und Bohrlochweite müssen zur gewählten Größe passen.
Mehr zu Ursachen und Systemoptionen finden Sie im Ratgeber Tiefbrunnenpumpe zieht Sand .
Antworten zu Feinheit, Wasserrückführung, Wiederverwendung und Pumpenschutz.
Für Blätter, Pflanzenreste und groben Schlamm ist der 400-µm-Sack die erste Stufe. Für normale Verschmutzung eignet sich 150 µm . Feinere Schwebstoffe werden mit 100 µm erfasst, häufig nach einer gröberen Vorfiltration.
Ja. Das Wasser tritt durch den Sack aus, während Feststoffe zurückbleiben. Der Ablaufweg muss so vorbereitet sein, dass das Wasser zum Teich zurückfließt. Eine vollständige Wasseraufbereitung ist das nicht.
Sie beschreibt die Feinheit des eingesetzten Filtermaterials, nicht eine garantierte Abscheidegrenze des fertigen Sacks. Der tatsächliche Rückhalt hängt zusätzlich von Partikelgröße und -form, Wassermenge, Belastung und Zustand des Gewebes ab.
Ja, solange er unbeschädigt ist. Entleeren, auf links drehen, mit klarem Wasser ausspülen und anschließend Gewebe, Nähte, Öffnung und Verschluss kontrollieren.
Der Filterstrumpf hält Sand von der Pumpe und ihrer Ansaugzone fern. Er behebt nicht die Ursache eines dauerhaft starken Sandeintrags. In diesem Fall sollte auch der Brunnen selbst geprüft werden.
Nein. Entscheidend sind Außendurchmesser, Baulänge, Lage der Ansaugzone und die Einbausituation im Bohrloch. Sechs Größen stehen zur Verfügung; bei Unsicherheit hilft die Produktberatung.
Sie sind bei Feinheit, Anschlussmaß oder Pumpengröße unsicher? Über die Produktberatung Filtertechnik prüfen wir gemeinsam, welcher Filtersack oder Filterstrumpf zur Anwendung passt.
Produktberatung öffnenPraxisbeispiele, Auswahlhilfen und technisches Wissen für die passende Einordnung der Produkte dieser Kategorie.
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